Nachruf Hans Greb
Der Mann, der den Hammer nicht mehr wirft.
Hans Greb, langjähriger Vorsitzender der Kasseler Rasenkraftsportler, ist gestorben.
Kassel – Trauer beim Schwerathletik-Verein Kassel (SAV) und allen Rasenkraftsportlern der Region. Der ehemalige Hammerwerfer Hans Greb ist gestorben. Ein Nachruf.
Anfang der Sechzigerjahre führte der Weg des Maschinenbaumeisters Greb nach Kassel. Frühzeitig schloss sich der aktive Hammerwerfer den Rasenkraftsportlern unter Richard Langhammer im KSV Hessen an. Greb kam zu hessischen und südwestdeutschen Meisterehren. Starts bei der Senioren-EM in Brighton 1984 und in Budapest 1990 sowie bei der WM der Alterssportler 1999 in Gateshead (Großbritannien) zählten zu den Höhepunkten seiner sportlichen Laufbahn.
1985 wurde Greb zum Abteilungsleiter der Rasenkraftsportler gewählt. Als dieser holte er Hessische, Süddeutsche und Deutsche Meisterschaften nach Kassel. Als Denkmal hinterlässt er die Werferanlage hinter dem Auestadion, für die er sich eingesetzt hat. Für die Rasenkraftsportler war er jahrzehntelang als Bezirksvorsitzender und Sportwart aktiv.
1993 musste die Abteilung Rasenkraftsport nach der Auflösung des Hauptvereins neu organisiert werden. Die Sparten Rasenkraftsport, Gewichtheben und Ringen gründeten den SAV Kassel, wobei Greb die treibende Kraft war und einstimmig zum Vorsitzenden gewählt wurde. Dieses Amt begleitete er bis 2012.
Seine zweite Leidenschaft war der Chorgesang. Greb war lange 1. Vorsitzender des Männergesangvereins „Kleiner Herrenchor“. Als Gast trat er auch in anderen Chören auf.
„Wir werden Hans Greb in guter Erinnerung behalten“, sagt Bernd Dietrich, Ehrenvorsitzender des SAV.
Quelle: Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine

